Die Zahl der Drogen steigt. Nicht mehr nur Crystal Myth, Ice oder wie das Zeug sonst noch heißt benebeln die Sinne. Auch Lithium entwickelt sich zu einem gefährlichen Stoff. Die Abhängigkeit verbreitet sich mit dem Internet. Das ist sehr gefährlich.
Wo sonst kann der Stoff anders herkommen als aus Afghanistan. Und wer sind die Konsumenten? Mittelschichtsangehörige in den Industriestaaten natürlich, die in den Büros von Zeitungsredaktionen sitzen. Der konkrete Fall liest sich nicht wie ein Krimi sondern eher wie eine dröge überstrapazierte Falschmeldung.
US-Militärs entdecken angeblich “riesige” Bodenschätze in Afghanistan, die New York Times schreibt darüber und alle deutschen Printmedien werden high. In den Redaktionen wurde das Lithium aus den Computern und Handys sofort extrahiert, erhitzt und geschnüffelt. Heraus kamen total ferngesteuerte Artikel, in denen die Gerüchte über die “Billionen-Funde” zu Wahrheiten verwandelt wurde. Wie das halt so ist mit bewußtseinserweiternden Drogen. Nur schade, dass sich solche Meldungen in der Verganegnheit schon oft als lahme Enten herausgestellt haben. Wo sind die geologischen Gutachten, wo die Experten, die die Funde bestätigen. Ein US-Kommander und die bekiffte Regierung alleine überzeugen da leider noch nicht. Schade, dass die jungen Kollegen so schnell abhängig werden und ihr Gehirn gegen eine Prise Seltene Erden eintauschen.
Ob da noch was zu retten ist? Ich fürchte nicht.

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