oliristau

Gegendarstellung – Danke Focus

Leider sind Gegendarstellungen selten geworden in der heimischen Presselandschaft, dabei sind sie von zentraler Bedeutung, kann doch ein jeder, der sich falsch beschrieben sieht, davon Gebrauch machen. So auch der Focus-Chef Markwort in der Ausgabe der Frankfurter Rundschau vom 9. Oktober. Dankenswerterweise erfährt der Leser, dass das Nachrichtenmagazin Focus in Person von Herrn Markwort “zu keiner Zeit ein(en) Deal ‘nette Geschichten gegen Anzeigen’ oder sonst irgendein Deal über redaktionelle Inhalte zwischen” ihm “und der Landesregierung Nordrhein-Westfalen vereinbart” habe. Gut zu wissen. Vorher hatte ich noch nie von diesen Unterstellungen gehört. Jetzt, wo Herr Markwort sie dementiert, bin ich natürlich beruhigt, dass an diesen mir bis dato unbekannten Vorwürfen selbstverständlich gar nichts dran ist. Wie könnte man denn auch nur annehmen, das Herr Markwort mit der schwarz-gelben Regierung in Düsseldorf Geschäfte macht, bei der die eine Seite Anzeigen schaltet und die andere gefällige Berichte publiziert. Wäre mir nicht ohne die Gegendarstellung in den Sinn gekommen. Deshalb freue ich mich sehr über die neue Belebung dieses Stilmittels des Journalismus’

Danke Focus, danke Helmut M.

Herzlichst Ihr Dr. Herzler

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